Schleswig wurde 804 erstmals als Sliasthorp erwähnt
und feiert somit im Jahr 2004 sein 1200-jähriges Jubiläum. Die Haithabu
genannte Siedlung am Haddebyer Noor wurde 1066 zerstört und die wenige
Jahre zuvor am Nordufer der Schlei gegründete Neusiedlung erlebte einen
Aufschwung.
Adam von Bremen berichtet im Jahr 1076 ausführlich über die Bedeutung Haithabus und Schleswigs. So wurde unter Erzbischof Adalbert von Bremen in Schleswig eine Synode abgehalten, zu der Vertreter aus ganz Nordeuropa eingeladen waren. Erster Bischof Schleswigs war Harald (Haroldus), zweiter Poppo, dritter Rodolphus.
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Thorsten
Dahl
1544 wurde Schloss Gottorf Residenz der örtlichen Herrscher (Herzoge) des Herzogtums Schleswig. Die Herzoge von Gottorf waren dänische Vasallen und regierten das heutige Schleswig-Holstein. 1721, nach dem Nordischen Krieg verloren die Herzoge von Gottorf ihre Macht und das Land wurde dänisches Kronland. Im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde Schleswig preußisch und 1868 Hauptstadt der Provinz Schleswig-Holsteins. Dies blieb sie bis 1945/46, als Kiel Landeshauptstadt des neu gegründeten Landes Schleswig-Holstein wurde. Schleswig ist heute kulturelles Zentrum des Landesteils Schleswig. Ein bedeutender Anteil der Schleswiger Bevölkerung ist dänisch gesinnt.
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