Titel Grafik
   STARTSEITE Schleswig szene    IMPRESSUM    Werbung bei uns    Email an uns    Weitere Magazine    Artikel suchen    Schleswig von A-Z    Ferienwohnungen

Schleswig aktuell

  HOMEPAGE






urlpoint  Schleswig-Flensburg
urlpoint  Nordfriesland
































Eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann

Gemeinsamer Austausch der Kreise SL-FL und NF

m 27. September trafen sich die Sozialausschüsse des Kreises Schleswig-Flensburg und des Kreises Nordfriesland zu einem gemeinsamen Austausch. Grund des Treffens war es, sich wechselseitig über den derzeitigen Stand der Optionsumsetzung zu informieren.

Im Kreis Schleswig-Flensburg wurde in Handewitt am 1. September 2005 - wie geplant - das sechste Sozialzentrum eröffnet. Somit steht nun die vollständige Infrastruktur, um Aufgaben und Herausforderungen der SGB II-Gesetzgebung umzusetzen. Die Ausführung liegt in den Händen des Fachdienstes Regionale Integration mit seinen rund 150 Mitarbeitern. Im Kreisgebäude selbst ist eine Steuerungseinheit angesiedelt, die gemeinsam mit den Leitern der Sozialzentren den Kurs bestimmt.

Der Kreis Schleswig-Flensburg bedient sich zur Aktivierung der Hartz IV-Klientel der Mithilfe von insgesamt 77 Beschäftigungs- und Bildungsträgern. Mit der Wirtschaftszentrum Handwerk Plus GmbH (WHP) und der Neuen Arbeit Nord GmbH (NAN) sind weit reichende Kooperationsvereinbarungen zur Vermittlung, Qualifizierung und Beschäftigung der Klienten getroffen worden.



Sozialausschüsse des Kreises Schleswig-Flensburg und des Kreises Nordfriesland treffen sich zu gemeinsamen Austausch


Im Kreisgebiet Schleswig-Flensburg leben derzeit 200.000 Menschen. 8.807 davon sindALG II-Empfänger und 3.909 Bezieher von Sozialgeld in 6719 Bedarfsgemeinschaften. Insgesamt wurden bis heute 2697 Klienten aktiviert. Im Einzelnen sind dies bei 170 Personen Qualifizierungen,in 1299 Fällen eine Tätigkeit in unseren Sozialdiensten, die Vermittlung von 588 Hilfeempfängern in den ersten Arbeitsmarkt, die Vermittlung eines Praktikums an 287 Personen, 169 Berufsfindungsmaßnahmen und 185 sonstige Eingliederungsmaßnahmen. Dies entspricht einer Aktivierungsquote von 21 %.

Für Existenzgründer hat der Fachdienst Regionale Integration seit dem 1. Januar 2005 eine Anlauf- und Beratungsstelle eingerichtet. Sie wird gegenwärtig schon erweitert. Bislang wurden im Kreisgebiet 150 Interessenten im Bereich der Existenzgründung beraten.

Für die Jugendlichen (lt. SGB II Menschen zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr) hat der Fachdienst eine besondere Herausforderung bewältigt. Dieser Altersbereich umfasst 2.464 Jugendliche. Davon stehen 834 in Schul- und Berufsausbildung und haben keinen aktuellen Beratungsbedarf. Der Fachdienst Regionale Integration hat 1.630 Jugendliche zu Gesprächen eingeladen. 282 blieben unentschuldigt und 566 entschuldigt fern, 51 waren postalisch nicht erreichbar. Der Fachdienst wird auch hier seine Aufgabe erfüllen und diesen Jugendlichen weiterhin ein qualifiziertes Beratungsangebot anbieten. Von denen, die zur Beratung kamen, wurde 731 Jugendlichen ein vertieftes Beratungsangebot gemacht. Seitdem kam es zu 199 Einzelmaßnahmen, weitere 176 sind in Planung.

Beim Kreis Schleswig-Flensburg ist man zuversichtlich, dass die weiteren Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden. Eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann.